Gartenwerkzeug: Das Einmaleins der Gartengeräte

Freizeit — Von Theme-Observer am 08.01.2010 um 20:11

Ein gepflegter Garten macht ebenso viel Freude wie Arbeit. Zwar ist fast alles Handarbeit, doch sie wird natürlich nicht mit bloßen Händen erledigt. Beete anlegen und umgraben, Sträucher schneiden, Rasen mähen – erfolgreiches Gärtnern erfordert entsprechende Hilfsmittel. Es ist wie bei jeder handwerklichen Tätigkeit: Sie macht nur Spaß, wenn man das richtige Werkzeug zur Verfügung hat.

Die Grundausstattung

Unabhängig von der Art und Größe des Gartens gibt es einige Handwerkszeuge, auf die man nicht verzichten kann. Alle weiteren Anschaffungen hängen beispielsweise davon ab, ob man Rasenfläche hat oder Gemüsebeete, eine Hecke das Anwesen umsäumt, zahlreiche Stauden und Bäume oder ein prächtiges Blumenmeer den Garten zieren.

Folgende Utensilien sind unverzichtbar …

… Gartenschere: geeignet für fast alle Schnittarbeiten; auf perfekt geschärfte Klingen und einen ergonomisch geformten Griff achten.

… Grabegabel: geeignet für das Ausgraben von Wurzelwerk und Blumenzwiebeln; zur Lockerung schwerer Böden und das Zerkleinern der Erde. Typisch sind die, in Form eines Spatens angeordneten, vier Zinken.

… Spaten: geeignet für die Bearbeitung von schwerem Erdreich, um Beete neu anzulegen, das Ausheben von Pflanzgruben sowie zum Abtrennen kräftiger Wurzeln; auf ein scharf geschliffenes Spatenblatt aus rostfreiem Stahl achten.

… Kultivator: geeignet zum Lockern der Erde, um die Bodenaktivität anzuregen, zum Jäten zwischen Blumen und Gemüsereihen. Typisch sind seine gebogenen Zinken, die je nach Anzahl (zwischen drei und sechs) für verschiedene Bodenarten bestimmt sind.

… Gießkanne und Gartenschlauch: für die Wasserzufuhr unverzichtbar; darauf achten, dass der Schlauch witterungsbeständig, druckfest und knickstabil ist. Besonders praktisch sind Stecksysteme mit unterschiedlichen Aufsätzen.
Weitere praktische Helfer: Eimer, Gartenhandschuhe, Besen, Gartenschnur und Bindedraht.

Für Fortgeschrittene

Je nach Bedarf sollte man darüber hinaus folgende Dinge zur Hand haben …

… Rasenmäher: Für große Flächen ist ein Motormäher mit Grasfangkorb am besten geeignet. Der leisere und leichtere Elektromäher genügt bei kleinen Flächen. Ein Rechen sammelt den Grasschnitt zusammen und hilft außerdem beim Glätten des Bodens und Einebnen von Beeten.

… Astschere: geeignet für dicke Zweige und dünne Äste; die langen Bügel sorgen für ein müheloses Stutzen und Schneiden von Sträuchern und Bäumen.

… Leiter: Wer hoch hinaus will, braucht eine stabile Leiter. Sie sollte trotzdem leicht zu transportieren sein und einen sicheren Stand haben.

… Schubkarre/Sackkarre: Ob für Erde, Kompost, Dünger, Gartenabfälle große Pflanzen oder schwere Blumentöpfe – zum Transport von schweren Lasten sind beide unverzichtbar.

… Heckenschere: Für eine kleine Hecke reicht ein Hand-Exemplar. Wer eine größeren Umfang zu bewältigen hat, sollte auf eine elektrische Heckenschere zurückgreifen. Am besten eignet sich ein akkubetriebenes Exemplar, so entfällt das lästige Kabelziehen und die Suche nach dem Stromanschluss.

… Stahlbesen: Aufgrund seiner Form auch Fächerbesen genannt, eignet er sich für das Abrechen von Laub und Gras. Die elastischen Zinken aus Stahl sammeln auch grobes Kehrgut oder andere Arten von Gartenabfällen ein.


Weitere praktische Helfer: Kantenschneider, Rasentrimmer, Blumenzwiebelpflanzer, Baumsäge. TIPP: Wer seine Gartenarbeit mit links macht, der sollte auf spezielles Werkzeug für Linkshänder achten. Sie erleichtern das Arbeiten und schonen Sehne und Gelenke. Mehr Infos zur Gartenpflege gibt Nicole Bralo-Dunker in Ihrem Blog.

Foto: Gartenarbeit, Fotolia.com

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